© Stadt Leipzig / Sara Schmiedel

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Um 1600 war es unter den Kaufleuten in Leipzig Tradition sich zum Abschluss von Geschäften in einem neutralen Raum zu treffen und diese dort zu besiegeln. Am 6. Mai 1678 beschlossen 30 Leipziger Großkaufleute den Bau der Handelsbörse zu Leipzig, eben zu diesem Zweck.

Die Alte Handelsbörse wurde im 17. Jahrhundert als repräsentativer Versammlungsort der Kaufleute im Stil des Frühbarock erbaut.

Zwischen 1992 und 1995 wurde das Gebäude umfassend saniert. Dabei legten die Verantwortlichen großen Wert auf die Farbgebung der Fassade und die Fensterverglasung im Stil des 17. Jahrhunderts.

Heute wird der Saal vielseitig genutzt, vorwiegend für musikalische und literarische Veranstaltungen, wissenschaftliche und Fachvorträge, Firmenpräsentationen und Tagungen, festliche Empfänge und private Feiern.

 

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